Mit Second Hand Kleidung Geld verdienen im Internet - Testergebnisse

Portale für Second-Hand-Klamotten im Check – Einfach Geld verdienen mit Second Hand

Hast du auch noch das ein oder andere gut erhaltene Lieblingsstück im Schrank, das du jedoch nicht mehr trägst? Dann mach doch Geld daraus! Ob Vintage- oder Designer-Kleidung: In vielen Kleiderschränken sammeln sich gut erhaltene Jeans, Pullis oder Mäntel, die dir selbst nicht mehr gefallen oder schlichtweg nicht mehr passen. Anstatt sie einfach zu entsorgen, kannst du diese Schätze zu Geld machen! Es gibt zahlreiche interessante Portale für Second-Hand-Klamotten. Hier erfährst du, wie du das Beste aus deiner aussortierten Kleidung herausholst und dabei noch die Umwelt schonst.

Second-Hand-Mode im Aufwind: Die Vorteile des Verkaufs von gebrauchter Kleidung

Second-Hand-Mode erlebt derzeit einen großen Boom. Laut einer PwC-Analyse haben bereits gut jeder Zweite gebrauchte Kleidung gekauft, bei der Gen Z sind es sogar knapp zwei Drittel. Das Hauptmotiv: ein wachsendes Bewusstsein für Nachhaltigkeit und attraktive Preise. Prognosen zeigen, dass der Umsatz von Second-Hand-Mode bis 2025 auf bis zu 6 Milliarden Euro ansteigen wird.

Auch der BUNDESVERBAND SEKUNDÄRROHSTOFFE UND ENTSORGUNG bestätigt den Trend: Waren aus zweiter Hand erfreuen sich wachsender Beliebtheit. 2021 kauften rund 47 Prozent der Deutschen Second-Hand-Produkte, aktuell sind es bereits 55 Prozent. Besonders beliebt ist gebrauchte Kleidung, gefolgt von Büchern und Schuhen.

Die Bedeutung von Nachhaltigkeit im Second-Hand-Markt

Nachhaltigkeit spielt eine immer größere Rolle in unserer Gesellschaft, und der Second-Hand-Markt trägt wesentlich dazu bei. Der Kauf und Verkauf von gebrauchter Kleidung ist nicht nur finanziell attraktiv, sondern auch umweltfreundlich. Indem du Kleidung wiederverwendest, anstatt sie wegzuwerfen, trägst du zur Reduzierung von Textilabfällen bei. Laut einer Studie der Ellen MacArthur Foundation verursacht die Textilindustrie jährlich über 1,2 Milliarden Tonnen CO2-Emissionen – mehr als internationale Flüge und die Schifffahrt zusammen.

Second-Hand-Kleidung hilft, diese Emissionen zu reduzieren. Jedes Kleidungsstück, das ein zweites Leben bekommt, bedeutet weniger Ressourcenverbrauch für die Produktion neuer Kleidung. Zudem fördert der Second-Hand-Markt das Bewusstsein für den Wert von Kleidung und die Notwendigkeit, weniger und bewusster zu konsumieren. Besonders bei der jüngeren Generation, der Gen Z, ist dieses Bewusstsein stark ausgeprägt. Sie treiben den Trend zu nachhaltigem Konsum voran und machen Second-Hand-Mode zu einem festen Bestandteil ihres Lebensstils.

Die Nachfrage nach nachhaltiger Mode wächst stetig, und Second-Hand-Plattformen bieten eine ideale Möglichkeit, diesem Trend zu folgen. Durch den Verkauf deiner gebrauchten Kleidung unterstützt du eine umweltfreundliche Praxis und setzt ein Zeichen gegen die Wegwerfmentalität. So trägst du aktiv dazu bei, die Umwelt zu schonen und Ressourcen zu sparen.

Neben dem Verkauf von Kleidung gibt es auch andere Möglichkeiten, online Geld zu verdienen. Eine davon ist die Teilnahme an Online-Umfragen auf meinungsplatz.de, wo du Produkte von morgen mitbestimmen und mit deiner Meinung Geld verdienen kannst.

Wo kann man Second-Hand-Kleidung verkaufen?

Es gibt zahlreiche Portale, auf denen du deine gebrauchte Kleidung verkaufen kannst. Die Stiftung Warentest hat eine Auswahl von elf möglichen Plattformen überprüft und interessante Einblicke gegeben. Hier sind einige der besten Optionen:

Einzelne Kleidungsstücke selbst verkaufen

  1. Ebay:
    • Provisionsstruktur: 5 Cent bis 10 Euro, 35 Cent ab 10 Euro. Dazu kommen 11 Prozent bis 1.990 Euro und 2 Prozent für den Anteil über 1.990 Euro.
    • Besonderheiten: Barzahlung für Selbstabholer möglich, sowie Rücknahme bei Versand.
  2. Kleinanzeigen:
    • Provisionsstruktur: 35 Cent plus 4,5 Prozent des Preises bei versicherter Sendung.
    • Besonderheiten: Regionales Handeln und Verkäufer-Schutz bei der Zahlungsoption „Sicher bezahlen“.
  3. Mädchenflohmarkt:
    • Provisionsstruktur: Ab 15 Euro Verkaufspreis, Service für Fotografieren und Einstellen der Sachen verfügbar.
    • Besonderheiten: Keine Rückgabe bei Selbstverkauf, Rückgabe bei Concierge-Service innerhalb von drei Tagen möglich.
  4. Vinted:
    • Provisionsstruktur: 70 Cent plus 5 Prozent des Preises bei Käuferschutz.
    • Besonderheiten: Käufer übernimmt das Porto, Zahlung erfolgt über das Portal.
  5. Zalando Zircle (nicht mehr verfügbar):
    • Provisionsstruktur: Keine, Versand teilweise gratis.
    • Besonderheiten: Verkauf nur über die App möglich, Rückgabe bei mit „ReZircle“ gekennzeichneten Stücken innerhalb von elf Tagen.

Designerteile verkaufen

  1. Buddy & Selly:
    • Provisionsstruktur: Keine, Preisvorschlag durch das Portal.
    • Besonderheiten: Versandkostenfrei bis 31 Kilo, Preisvorschlag muss akzeptiert werden oder die Ware geht kostenfrei zurück.
  2. Vestiaire Collective:
    • Provisionsstruktur: 15 Prozent bis 150 Euro, 15 bis 25 Prozent ab 150 Euro bis 8.000 Euro.
    • Besonderheiten: Artikel werden nach Verkauf auf Echtheit und Qualität geprüft, bevor sie an die Käufer geschickt werden. Versand ist kostenlos.
  3. Rebelle (seit 15.04.24 geschlossen)
    • Provisionsstruktur: 20 Euro bis zu einem Preis von 40 Euro, dann 33 bis 17 Prozent bis 2.401 Euro.
    • Besonderheiten: Artikel werden auf Echtheit und Zustand geprüft, Möglichkeit zur kostenlosen Rückgabe bei Fehlkauf.

Kleidung paketweise verkaufen

  1. Momox:
    • Provisionsstruktur: Strenge Ankaufsbedingungen, Versandetikett gratis.
    • Besonderheiten: Ankaufspreisvorschlag durch das Portal, Echtheitscheck bei Marken.
  2. Sellpy:
    • Provisionsstruktur: Ein Euro pro eingestelltem Artikel, 60 Prozent Provision bis 50 Euro, 10 Prozent ab 50 Euro.
    • Besonderheiten: Verkauf über 75-Liter-Tasche, jeder Artikel muss mindestens fünf Euro wert sein.
  3. Zalando Zircle Sofortkauf (nicht mehr verfügbar):
    • Provisionsstruktur: Keine direkte Provision, Verkaufspreis als Gutschein.
    • Besonderheiten: Foto hochladen, Marke und Farbe eingeben, Ankauf nur für bestimmte Labels.

Tipps für den erfolgreichen Verkauf von Second-Hand-Kleidung

Der Verkauf von Second-Hand-Kleidung kann sowohl finanziell lohnend als auch umweltfreundlich sein. Hier sind einige Tipps, um den Prozess effizient und erfolgreich zu gestalten:

  1. Wähle die richtige Plattform: Je nach Art der Kleidung (Designer, Vintage, Alltagskleidung) eignen sich unterschiedliche Plattformen. Vergleiche die Provisionsstrukturen und den Serviceumfang.
  2. Fotografiere deine Artikel gut: Hochwertige Fotos erhöhen die Verkaufschancen erheblich. Achte auf gutes Licht und zeige die Details deiner Kleidung.
  3. Beschreibe deine Artikel detailliert: Angaben zu Marke, Größe, Zustand und eventuellen Mängeln sind wichtig, um Rückfragen zu vermeiden und Vertrauen zu schaffen.
  4. Setze realistische Preise: Orientiere dich an ähnlichen Angeboten und überlege, welchen Preis du realistisch erzielen kannst.
  5. Nutze Services der Plattformen: Viele Plattformen bieten zusätzliche Services wie das Fotografieren und Einstellen der Artikel an. Diese können den Verkauf erleichtern.
  6. Sei geduldig: Manchmal dauert es eine Weile, bis der richtige Käufer gefunden ist. Bleibe geduldig und aktualisiere gegebenenfalls deine Anzeigen.
  7. Achte auf Versandoptionen: Wähle sichere und nachverfolgbare Versandoptionen, um sowohl dich als auch den Käufer abzusichern.

5 Expertentipps für erfolgreiche Verhandlungen und Preisgestaltung

Ein entscheidender Faktor beim Verkauf von Second-Hand-Kleidung ist die richtige Preisgestaltung. Der Preis sollte attraktiv für potenzielle Käufer sein, dir aber gleichzeitig einen fairen Gewinn einbringen. Hier sind einige Tipps, wie du den optimalen Preis für deine Artikel festlegst und erfolgreich verhandelst:

  1. Marktrecherche betreiben: Schaue dir ähnliche Artikel auf verschiedenen Plattformen an und vergleiche die Preise. Achte dabei auf Marke, Zustand und Alter der Kleidung. Diese Faktoren beeinflussen den Wert erheblich.
  2. Realistische Preise setzen: Vermeide überhöhte Preise, die potenzielle Käufer abschrecken könnten. Ein realistischer Preis erhöht die Verkaufschancen und führt schneller zu erfolgreichen Transaktionen.
  3. Rabatte und Aktionen anbieten: Ziehe in Erwägung, Rabatte für Mehrfachkäufe oder Sonderaktionen anzubieten. Dies kann Käufer motivieren, mehrere Artikel auf einmal zu kaufen, was dir hilft, deinen Kleiderschrank schneller zu leeren.
  4. Verhandlungsgeschick zeigen: Sei bereit, bei Verhandlungen flexibel zu sein. Viele Käufer erwarten, dass sie über den Preis sprechen können. Bereite dich darauf vor, einen kleinen Verhandlungsspielraum einzukalkulieren.
  5. Qualität hervorheben: Betone in deinen Beschreibungen die Qualität und besondere Merkmale deiner Artikel. Käufer sind oft bereit, mehr für gut erhaltene, hochwertige Kleidung zu bezahlen.

Portale für Second-Hand-Klamotten: Nachhaltig und profitabel handeln

Der Verkauf von Second-Hand-Kleidung bietet eine hervorragende Möglichkeit, Platz im Kleiderschrank zu schaffen und gleichzeitig Geld zu verdienen. Dank der Vielzahl an Plattformen und der wachsenden Beliebtheit von nachhaltiger Mode stehen dir viele Optionen offen. Nutze die Möglichkeiten, die dir am besten passen, und profitiere von dem boomenden Second-Hand-Markt.

Und wenn du nicht nur Kleidung, sondern auch mit deiner Meinung Geld verdienen möchtest, schau doch mal bei meinungsplatz.de vorbei. Hier kannst du an Online-Umfragen teilnehmen, die Produkte von morgen mitbestimmen und dabei Geld verdienen.

Viel Erfolg beim Verkaufen und vielleicht entdeckst du beim Stöbern durch die Second-Hand-Angebote selbst noch das ein oder andere neue Lieblingsstück!

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